Mailand ist eines der beliebtesten Austauschziele in Europa. Stylisch, hektisch, teuer und voller Studierender aus aller Welt. Deine Unterkunft prägt dein ganzes Auslandssemester: dein Sozialleben, dein Budget, deine Reisen, sogar wie sicher und entspannt du dich fühlst.
Dieser Guide hilft dir zu entscheiden, wo du wohnst, was du buchst, welche Plattformen du nutzt und was du vermeiden solltest. Basierend auf echtem Feedback von Studierenden, die ihr Austauschsemester in Mailand schon gemacht haben, plus ein paar Studcasa-Tipps.
1. Der große Überblick: Wohnen in Mailand für Austauschstudierende
Mailand wird oft „das Paris Italiens“ genannt: wunderschön und voller Möglichkeiten, aber die Mieten sind hoch und gute Unterkünfte gehen schnell weg.
Ein paar wichtige Fakten:
- Wohnen ist teuer im Vergleich zu vielen anderen Austauschstädten.
- Es gibt viele Betrugsversuche, vor allem wenn du allein online suchst.
- Die besten Viertel fürs Studentenleben sind oft nicht die günstigsten.
- Viele Studierende sagen: „Ich bin froh, etwas mehr bezahlt zu haben, um in Mailand zu wohnen statt in einer entlegenen Stadt.“
Gleichzeitig ist Mailand eine perfekte Basis zum Reisen. Studierende machen ständig Tagesausflüge und Wochenendtrips zum Comer See, nach Cinque Terre, Venedig, Florenz, Rom, Turin, Verona, Bologna, Sizilien, Apulien…, dank günstiger Züge und Busse.
Deshalb ist deine Wohnungsentscheidung wichtig. Aber du musst nicht im Dunkeln tappen, du hast das Feedback früherer Jahrgänge und die Studcasa-Community.
2. Wo Studierende wirklich wohnen: die wichtigsten Viertel
Es gibt nicht das eine „perfekte“ Viertel. Es hängt von deiner Uni, deinem Budget und deiner Persönlichkeit ab. Aber manche Gegenden tauchen in Studierenden-Reviews immer wieder auf.
Navigli
Navigli ist das klassische Studentenviertel in Mailand.
Es ist das Kanalviertel im Südwesten, mit Bars, Aperitivo-Spots, günstigen Restaurants und starker Erasmus-Vibe. Auch super praktisch, wenn du an der Bocconi oder Cattolica studierst, und noch okay zur Innenstadt.
Studierende sagen zum Beispiel:
„Navigli ist ein sehr schönes Viertel für Aperitivo, viele Bars und nicht weit von der Uni.“
„Bestes Studentenviertel: Navigli. Bars, Cafés, günstige Restaurants, 10 Minuten von der Bocconi, 25 Minuten von der Innenstadt.“
Wenn du ein soziales, aktives Austauschsemester mit vielen Ausgehabenden willst, ist Navigli eine super Wahl.
Porta Romana & Süden der Bocconi
Porta Romana und die südlichen Viertel (Lodi, rund um die Bocconi) sind ebenfalls sehr beliebt, besonders bei Bocconi-Studierenden. Es gilt als einer der sichersten Teile der Stadt, ziemlich ruhig, aber trotzdem nah am Nachtleben (Navigli) und am Zentrum.
- Kurzer Weg zur Bocconi.
- Sicher und angenehm.
- Immer noch gut zu Fuß erreichbar oder kurze Tram-/Metrofahrt zu Duomo und Navigli.
Ein Studierender in Porta Romana zahlte rund 750€ für ein Zimmer in einer WG und beschrieb es als eines der besten und sichersten Viertel.
Brera & Stadtzentrum (Duomo, San Babila, Cadorna…)
Brera und das zentrale Viertel rund um den Duomo sind wunderschön und lebendig. Denk an alte Gassen, schöne Läden, Kunstgalerien, gutes Gelato, Museen.
Vorteile:
- Sehr zentral.
- Jede Menge Cafés, Kultur und Nachtleben.
- Fast überallhin gut erreichbar.
Nachteile:
- Teurer.
- Touristischer.
- Kann laut und überfüllt sein.
Mehrere Studierende empfehlen Brera sowohl zum Ausgehen als auch einfach zum Herumlaufen. Wenn du es dir leisten kannst, ist zentrales Wohnen extrem praktisch.
Città Studi & Porta Venezia
Città Studi ist, wie der Name schon sagt, ein Studenten-/Univiertel. Super praktisch für das Politecnico di Milano (Campus Leonardo) und trotzdem gut ans Zentrum angebunden. Ein Polimi-Studierender zahlte rund 1150€ für ein Zimmer nahe Città Studi über Studapart, teuer, aber 5 Minuten vom Campus und sicher.
Porta Venezia ist ein zentral-östliches Viertel, beliebt bei jungen Leuten wegen Bars und Nachtleben. Manche Studierende lieben es, andere warnen, dass die Gegend um Centrale/Porta Venezia/Porta Nuova nachts weniger angenehm sein kann. Sehr praktisch, aber sei wachsam, besonders spätabends.
Rund um den Hauptbahnhof (Centrale / Loreto)
In der Nähe von Milano Centrale (Hauptbahnhof) oder Piazzale Loreto zu wohnen ist interessant, wenn:
- du oft mit dem Zug in andere italienische Städte fährst, oder
- du außerhalb Mailands studierst (z. B. LIUC Castellanza).
Ein Studierender zahlte etwa 1510€ in der Nähe von Centrale und sagte:
„Nicht direkt an der Uni, aber der beste Ort in Mailand, weil du direkt am Bahnhof bist, um überallhin in der Region zu kommen, und nah an drei Metrolinien.“
Ein anderer, nahe Loreto, meinte, die Wohnung sei für den Preis nicht überragend gewesen, aber Lage + Mitbewohner machten es wett.
Eine sehr praktische Gegend, aber nicht die charmanteste. Außerdem: pass auf deine Sachen auf, große Bahnhöfe ziehen Taschendiebe an.
Westseite: Sant'Ambrogio, San Agostino, Frattini
Für Cattolica und zentrale Unis funktionieren Viertel im Westen wie Sant'Ambrogio, San Agostino und Frattini gut:
- Studierende berichten von ~690–800€ pro Monat in WGs.
- Etwa 20–30 Minuten zur Uni oder zum Duomo mit der Metro.
- Wohngegend, ziemlich ruhig und als sicher eingestuft.
- Oft nah an Supermärkten und praktischen Läden.
Ein Cattolica-Studierender wohnte direkt bei Frattini (M4): 30 Minuten zur Uni, einfache Metroverbindung ins Zentrum, ruhig, aber dank guter Anbindung völlig okay.
Tre Torri / CityLife
Tre Torri ist eine moderne, gehobene Zone (Viertel CityLife) westlich des Zentrums:
- Ruhig, sehr sicher, eher „reiches“ Viertel.
- Rund 800€ pro Monat für ein Zimmer.
- ~20 Minuten zu Fuß zur Cattolica / 10 Minuten ins Zentrum.
Wenn du Komfort und Sicherheit willst und nichts dagegen hast, mehr zu zahlen, ist das eine gute Wahl.
Bovisa & außerhalb des Zentrums (für Polimi)
Für das Politecnico di Milano (Bovisa/Candiani) wohnen manche Studierende in Bovisa oder direkt neben dem Campus:
- Ein Studierender zahlte 600€/Monat in Bovisa, 2 Minuten vom Campus, 10 Minuten mit dem Zug in die Innenstadt.
- Super, um den Arbeitsweg zu minimieren, aber die Wohnungen können klein sein und ohne Wohnzimmer.
- Die Gegend ist weniger zentral und weniger „schön“, aber okay für Studierende.
Wenn du mehr Stadtleben willst und einen längeren Arbeitsweg in Kauf nimmst, überleg dir Città Studi, Porta Venezia oder Navigli und pendle nach Bovisa.
Gegenden, bei denen du vorsichtig sein solltest
Studierende nennen ein paar Muster:
Weit entfernte Vororte wie Tradate: günstig und ruhig, aber sehr weit von Mailand, wenig Infrastruktur und begrenztes Sozialleben.
Castellanza (für LIUC): mehrere Studierende betonen, dass du in Mailand wohnen solltest, nicht in Castellanza. Einer sagte:
„Nimm eine Wohnung in Mailand und auf keinen Fall in Castellanza. Für 100€ mehr im Monat erlebst du ein komplett anderes Austauschsemester.“
Manche Viertel im Nordosten/Osten rund um Centrale/Porta Venezia/Porta Nuova fühlen sich nachts weniger angenehm an. Sie sind trotzdem beliebt, aber sei vorsichtig und lauf nachts nicht allein durch dunkle Straßen.
Generell gelten zentrale und Studentenviertel (Navigli, Porta Romana, Brera, westlich vom Duomo) als am sichersten und angenehmsten für Austauschstudierende.
3. Arten von Unterkünften in Mailand
Es gibt vier Hauptoptionen: WG, Coliving, Studentenwohnheime und Airbnbs. Jede hat ihre eigene Logik.
WG (klassische Wohngemeinschaft)
Das ist die häufigste Variante: du mietest ein Zimmer und teilst Küche und Bad mit anderen Studierenden.
Vorteile:
- Fühlt sich nach „echtem Leben“ an.
- Oft am günstigsten.
- Super fürs Sozialleben, wenn die Mitbewohner cool sind.
Nachteile:
- Qualität schwankt stark.
- Du hast keinen Einfluss darauf, wer deine Mitbewohner sind.
- Putzen und Hausregeln können chaotisch werden, wenn sich alle nicht einig sind.
Beispiele von Studierenden:
- 690–800€ pro Monat in einer 4er-WG (bei Frattini oder San Agostino).
- 750–900€ in zentralen Vierteln wie Porta Venezia, Loreto, Navigli.
- Bis zu 1.100–1.500€ an sehr zentralen oder gehobenen Orten.
Coliving / verwaltete WGs
Coliving heißt: eine Firma verwaltet alle Zimmer und Verträge in einem geteilten Haus oder Gebäude. Denk an DoveVivo, Habyt, Remoters, Aparto (Wohnheime), EnterColiving usw.
Vorteile:
- Einfacher, aus dem Ausland zu mieten.
- Klarere Verträge, oft auf Englisch.
- Wohnungen sind voll möbliert und Internet ist inklusive.
- Viele internationale Studierende im selben Gebäude.
Nachteile:
- Oft teurer als eine private Wohnung.
- Manchmal wohnst du mit sehr vielen Leuten (bis zu 9–10).
- Du bist bei Reparaturen und Regeln von der Firma abhängig.
Echte Beispiele:
- Habyt-Haus in einer schönen Gegend, 9 Mitbewohner, rund 825€/Monat.
- DoveVivo-Wohnungen nahe der Cattolica und im Zentrum (insgesamt gute Erfahrung).
- Remoters und Immobiliare.it genutzt, um Coliving nahe Porta Venezia oder zentral zu finden.
Studentenwohnheime
Das sind Gebäude speziell für Studierende, oft mit Extras (Fitnessraum, Lernräume, Garten etc.). Zum Beispiel Aparto Giovenale nahe der Bocconi:
- Große internationale Community.
- Fitnessraum, Garten, Lernräume, große Gemeinschaftsflächen.
- Sehr sozial für Bocconi-Studierende.
- Aber: teuer (z. B. ~3600€ pro Semester, im Voraus bezahlt, mit bis zu 10 Mitbewohnern in großen WGs).
Wohnheime sind ideal, wenn:
- du garantiertes Sozialleben willst,
- du lieber alles fertig eingerichtet vorfindest,
- du das nötige Budget hast.
Airbnb (mittelfristig)
Viele Studierende nutzen Airbnb, weil:
- klassische Langzeitmieten schwer zu bekommen sind,
- Agenturen oft 6–12 Monate Vertragslaufzeit wollen,
- private Vermieter bei Ausländern und kurzen Aufenthalten skeptisch sind.
Du findest:
- zentrale, aber kleine Studios ab 1.200–1.400€+,
- Zimmer in geteilten Airbnb-Wohnungen ab 700–900€+.
Es ist teurer, aber:
- sicherer, um Betrug zu vermeiden,
- einfacher für 4–5 Monate Aufenthalt,
- und du kannst den ersten Monat über Airbnb buchen und dann vor Ort in Mailand nach einer günstigeren Wohnung suchen.
4. Mit welchem Budget solltest du rechnen?
Aus all dem Feedback:
- Untere Preisklasse (weiter draußen / kleines Zimmer): 550–700€ / Monat
- Typisches WG-Zimmer in guter Gegend: 700–900€ / Monat
- Zentral oder Wohnheim / Studio / gehoben: 1.000–1.500€+ / Monat
Ein schneller Überblick basierend auf Erfahrungsberichten:
| Ungefähre Monatsmiete |
Was du in der Regel bekommst |
| 550–650€ |
Zimmer in weit entferntem Vorort (Tradate) oder WG weiter draußen |
| 650–800€ |
Zimmer in WG in solider Gegend (Frattini, Westen, teilweise Navigli) |
| 800–1.000€ |
Zimmer zentral/WG (Navigli, Porta Romana, Brera, Porta Venezia) |
| 1.000–1.500€+ |
Studio oder Zimmer im Wohnheim (Bocconi-Gegend, sehr zentral, Coliving-Premium) |
Und denk dran: die hohen Lebenshaltungskosten in Mailand kommen vor allem von der Miete. Lebensmittel, Aperitivo und viele Restaurants sind preislich okay, wenn du reine Touristenfallen meidest.
5. Wo du suchen kannst: Plattformen & Agenturen (konkrete Namen)
Hier sind Seiten und Agenturen, die Studierende tatsächlich genutzt haben:
Vermietungsplattformen:
- Spotahome – sehr beliebt für Zimmer und Studios; viele Austauschstudierende nutzen sie.
- DoveVivo – große Coliving-Firma; viele WGs nahe Unis.
- Idealista – riesiges Immobilienportal (wie ImmobilienScout24).
- Immobiliare.it – ein weiteres großes italienisches Immobilienportal.
- HousingAnywhere – genutzt, um Zimmer etwas außerhalb des Zentrums zu finden (z. B. Bisceglie).
- Remoters – von Studierenden für Coliving-Zimmer rund um Porta Venezia genutzt.
- Studapart – von manchen Polimi-Studierenden genutzt, um nah am Campus zu sein.
- Habyt – großes verwaltetes Coliving (Häuser mit vielen Zimmern).
- Aparto (Giovenale) – wichtiges Studentenwohnheim für die Bocconi-Gegend.
- Airbnb – weit verbreitet wegen fehlender klassischer Angebote und Vertrauensproblemen.
Genannte Immobilienagenturen:
- GIOIA (nahe Centrale).
- Lokale Agenturen über Immobiliare.it oder Idealista gefunden.
- Agenturen im Umfeld von DoveVivo, Habyt usw.
Weil es in Mailand viele Betrugsversuche und unseriöse Anzeigen gibt, sagen Studierende oft, dass Agenturen/verwaltete Plattformen sicherer sind, auch wenn sie mehr kosten.
6. Betrug & wie du sicher bleibst
Fast jeder Studierende warnt vor Betrug und zwielichtigen Vermietern.
Häufige Tipps:
- Zahl niemals irgendetwas, bevor du besichtigt hast (oder zumindest ein vertrauenswürdiges Video + Vertrag + verifizierte Plattform hast).
- Vermeide Geldüberweisungen per Western Union, Revolut an Privatpersonen oder alles, was komisch wirkt.
- Wenn die Miete für die Gegend zu gut, um wahr zu sein klingt, ist sie es wahrscheinlich auch.
- Viele Agenturen verlangen mindestens 6 Monate Mietdauer und sind bei Ausländern nicht sehr flexibel.
Ein Studierender bringt es klar auf den Punkt:
„Es gibt so viele Wohnungsbetrügereien. Zahl niemals etwas, OHNE besichtigt zu haben, selbst wenn du weit weg wohnst. Du solltest zur Besichtigung kommen.“
Studcasa-Tipp 💡
Statt zufälligen Anzeigen zu vertrauen:
- Geh zum Studcasa-Feedback-Tab für Mailand.
- Lies die Wohnabschnitte für deine Uni und deine Wunschviertel.
- Schreib 2–3 Studierenden, die ein ähnliches Profil hatten (gleiche Uni oder gleiches Viertel, das du in Betracht ziehst).
- Poste deine Links (Spotahome, DoveVivo, Airbnb) in der Mailand-WhatsApp-Gruppe und frag: „Sieht das seriös aus? Ist die Gegend okay?“
Studierende, die schon dort gewohnt haben, sagen dir sofort, wenn etwas nicht stimmt.
7. Verkehr, Arbeitsweg & Standortwahl
Mailand hat ein dichtes Metro-, Tram- und Busnetz. Ein paar wichtige Punkte von Studierenden:
- Jugend-Transportticket: rund 22–26€ pro Monat für Studierende/unter einem bestimmten Alter (Preis kann je nach Jahr leicht variieren).
- BikeMi (Bike-Sharing) Abo: rund 33€ pro Jahr (Service stoppt gegen 2 Uhr morgens).
- Uber und Taxis sind ziemlich teuer im Vergleich zu manchen anderen Städten.
- Das Stadtzentrum ist zu Fuß erreichbar, wenn du nahe Duomo/Navigli/Brera/Bocconi wohnst.
Es ist clever zu wohnen:
- innerhalb von 10 Minuten zu Fuß von einer Metrostation,
- und idealerweise unter 35–40 Minuten Tür-zu-Tür zu deinem Campus.
Denk dran:
- Für die Bocconi – Süden/Westen (Navigli, Porta Romana, Lodi, Bocconi-Gegend) ist ideal.
- Für Polimi (Leonardo/Città Studi) – Città Studi, Porta Venezia oder zentral-östlich sind praktisch.
- Für Polimi (Bovisa/Candiani) – Bovisa selbst oder irgendwo zwischen Bovisa und Zentrum.
- Für die Cattolica – Navigli, Sant'Ambrogio, Brera, San Agostino, Tre Torri.
- Für LIUC (Castellanza) – wohn in Mailand nahe den wichtigen Bahnhöfen (Centrale, Garibaldi, Domodossola) und pendle.
8. Wohnstrategie passend zu deiner Uni
Bocconi University
Wo Studierende gerne wohnen:
- Navigli – Studenten-Hotspot, 10–15 Minuten zum Campus, voller Bars und Cafés.
- Porta Romana / Lodi – sehr sicher, ruhig, nah an der Bocconi und trotzdem nah an Bars.
- Bocconi-Gegend selbst – manche wohnen 5 Gehminuten vom Campus in kleinen Studios oder WGs.
- Zentrale, aber gut zu Fuß erreichbare Viertel (Duomo, Tribunale-Gegend), wenn das Budget es zulässt.
Häufiges Feedback:
- Die Kurse sind interessant, aber anspruchsvoll, besonders in Finance, deshalb wohnen viele Studierende gerne nah genug am Campus, um in Bibliothek oder Wohnheim zu lernen.
- Aparto Giovenale ist bei Bocconi-Studierenden sehr beliebt (Wohnheim voller Internationaler, aber teuer und mit bis zu 10 Mitbewohnern).
Wenn du dich für die Bocconi entscheidest und ein soziales, zu Fuß erreichbares Leben willst, ziel zuerst auf Navigli / Porta Romana / Bocconi-Gegend.
Politecnico di Milano (Polimi)
Polimi hat mehrere Campusse: Leonardo/Città Studi, Bovisa (Candiani, La Masa) usw.
Erfahrungen von Studierenden:
- Manche liefen 5 Minuten zum Campus von Città Studi aus und liebten die Bequemlichkeit, auch wenn die Miete hoch war.
- Die Gegend Bovisa ist etwas „rauer“, aber unglaublich praktisch für den Campus Candiani.
- Der Campus ist groß, Vorlesungen werden oft aufgezeichnet oder gestreamt, du kannst also viel von zu Hause aus verfolgen.
Wichtige Tipps:
- Wenn du an Leonardo bist, ist Wohnen in Città Studi / Porta Venezia / zentral-östlich super.
- Wenn du in Bovisa bist, wohn entweder in Bovisa oder such einen Kompromiss, der gut fürs Zentrum und den Campus ist, und verlass dich auf Zug/Metro.
- Polimi-Kurse können technischer und anspruchsvoller sein als an manchen Wirtschaftshochschulen, überleg dir also einen Standort, der deinen Alltag einfacher macht.
Università Cattolica del Sacro Cuore
Der Campus liegt ziemlich zentral (rund um Sant'Ambrogio / Buonarroti). Studierende empfehlen:
- Navigli – sozial, 15–25 Minuten zum Campus.
- Brera – wunderschön und zu vielen Orten zu Fuß erreichbar.
- San Agostino / Sant'Ambrogio – sehr nah am Campus und an der Innenstadt.
- Tre Torri / CityLife – ruhig, gehoben und sicher, 20 Minuten von der Uni.
Studierende an der Cattolica sagen:
- Der Campus ist charmant, mit einer sehr „italienischen Uni“-Vibe.
- Die Kurswahl läuft online; du kannst in den ersten Wochen noch anpassen.
- Anwesenheit ist nicht immer Pflicht (je nach Curriculum), was dir Flexibilität gibt.
LIUC (Università Carlo Cattaneo – Castellanza)
LIUC liegt nicht in Mailand, sondern in Castellanza, nördlich der Stadt. Fast jeder Studierende, der LIUC erwähnt, sagt:
„Wohn in Mailand, nicht in Castellanza.“
Gründe:
- Castellanza ist klein, „es gibt nicht viel zu tun“.
- Mailand bietet das ganze Studentenleben, Nachtleben und soziale Möglichkeiten.
- Bei LIUC musst du nicht jede einzelne Vorlesung besuchen, das Pendeln ist also machbar.
Wo also wohnen?
- Nahe einem Bahnhof mit Verbindung nach Castellanza:
- Centrale
- Garibaldi
- Domodossola
So kommst du easy mit dem Zug zur LIUC und genießt trotzdem jeden Tag Mailand.
9. Mit Studcasa den Wohnungsstress abkürzen
Statt stundenlang zufällige Anzeigen zu durchscrollen, kannst du dir mit Hilfe des vorherigen Jahrgangs einen Vorteil verschaffen.
Studcasa gibt dir:
- Tausende Bewertungen von Studierenden, die Mailand schon gemacht haben (Wohnen, Sozialleben, Uni).
- Direkte Kontakte fast jedes Mal (Instagram, E-Mail usw.).
- Eine große Mailand-WhatsApp-Gruppe, in der Leute Wohnoptionen teilen, nach Mitbewohnern suchen und auf Anzeigen reagieren.
Drei Moves, die alles verändern:
Lies den Feedback-Tab für Mailand
Filter nach deiner Uni (Bocconi, Polimi, Cattolica, LIUC…) und notier dir, welche Viertel und Plattformen immer wieder auftauchen.
Schreib 2–3 Studierenden, die zu deinem Profil passen
Beispiel: „Hey, ich geh nächstes Frühjahr zu Polimi Bovisa, ich hab gesehen, dass du in Bovisa/Navigli gewohnt hast. War deine Gegend sicher? Würdest du deine Agentur/Plattform empfehlen?“
Nutz die WhatsApp-Gruppe aktiv
- Poste: „Suche Zimmer nahe Navigli von September bis Januar, Budget 700–900€. Zieht jemand aus oder hat Tipps?“
- Teil deine Spotahome-/DoveVivo-/Airbnb-/Idealista-Links und frag: „Sieht das okay aus? Hat jemand in der Nähe gewohnt?“
- Such nach Leuten von derselben Uni, um eine WG aufzubauen.
Genau so landen viele Austauschstudierende in den besseren Wohnungen, sichereren Vierteln und besten WGs, nicht durch Glück, sondern indem sie den Jahrgang direkt vor ihnen fragen.
10. Schritt-für-Schritt-Plan, um in Mailand eine Unterkunft zu finden
Du musst nicht alles perfekt machen. Du brauchst nur einen einfachen, soliden Prozess.
Schritt 1 – Leg deine Prioritäten fest
Frag dich:
- Will ich nah am Campus sein oder mitten im studentischen Nachtleben?
- Will ich ein ruhiges Wohnviertel oder ein lebendiges wie Navigli?
- Wie viel kann ich realistisch jeden Monat zahlen (700€? 900€? 1.200€+)?
Schritt 2 – Wähl 2–3 Zielviertel
Basierend auf dem Feedback:
- Bocconi → Navigli, Porta Romana, Bocconi-Gegend.
- Polimi Leonardo → Città Studi, Porta Venezia.
- Polimi Bovisa → Bovisa oder Mittelpunkt zum Zentrum.
- Cattolica → Navigli, Brera, Sant'Ambrogio, westlich vom Duomo.
- LIUC → Mailand nahe den Bahnhöfen (Centrale, Garibaldi, Domodossola).
Schritt 3 – Nutz zuerst sichere Plattformen
Such vor allem auf:
- Spotahome
- DoveVivo
- Idealista / Immobiliare.it (mit Agenturen)
- HousingAnywhere
- Studapart
- Remoters / Habyt
- Airbnb (falls nötig, besonders für den ersten Monat)
Vermeid zufällige Facebook-Posts ohne Nachweis, außer ein Studierender, dem du vertraust, bestätigt sie.
Schritt 4 – Check mit Studcasa gegen
Bevor du Geld schickst:
- Check, ob jemand dasselbe Wohnheim/dieselbe Agentur schon auf Studcasa bewertet hat.
- Frag direkt nach: „Gibt's Probleme mit diesem Vermieter/dieser Gegend?“
- Poste deine zukünftige Adresse in der WhatsApp-Gruppe und schau, was ältere Studierende sagen.
Schritt 5 – Sicher dir etwas Sicheres (auch wenn nicht „perfekt“)
Es ist besser, Folgendes zu haben:
- einen sicheren, etwas teureren Ort,
- in einer guten Gegend,
- mit einem sauberen Vertrag,
…als eine „zu gute, um wahr zu sein“-Wohnung, die in Stress oder Betrug endet.
Du kannst später immer noch anpassen (Wohnung fürs zweite Semester wechseln, näher zu Freunden ziehen usw.).
11. Fazit
Mailand ist eine großartige Stadt für den Austausch:
- Es ist ein Reise-Hub: Seen, Städte und sogar andere Länder sind eine kurze Zug- oder Flugreise entfernt.
- Das Sozialleben ist stark, besonders rund um Navigli, Brera, Porta Venezia und Studentenbars.
- Unis wie Bocconi, Polimi, Cattolica, LIUC ziehen viele Internationale an.
Aber es ist auch:
- teuer bei der Miete,
- voller Wohnungsbetrug,
- und manchmal verwirrend, wenn du kein Italienisch sprichst.
Wenn du Folgendes nutzt:
- die Erfahrung früherer Studierender,
- vertrauenswürdige Plattformen und Agenturen,
- und die Studcasa-Community (Feedback + WhatsApp-Gruppe + DMs),
erhöhst du deine Chancen drastisch, in einer guten Wohnung, in der richtigen Gegend, mit Leuten zu landen, die du wirklich magst.
Und genau das macht den Unterschied zwischen einem „okayen“ Austausch und einem legendären.
Studcasa-Tipp zum Schluss:
Bevor du in Mailand irgendwas buchst, schick deine Optionen in die Studcasa-Mailand-WhatsApp-Gruppe und schreib 2–3 älteren Studierenden. 15 Minuten Nachrichten jetzt können dir Monate voller Ärger später sparen.
Made with ❤️ vom Studcasa Team