Wien ist eine Hauptstadt, die wie ein Uhrwerk läuft: makellose öffentliche Verkehrsmittel, trinkbares Leitungswasser, sichere Straßen um 3 Uhr nachts und rund 200.000 Studierende an neun Unis. Du bekommst das kulturelle Gewicht von Mozart, Klimt und den Kaffeehäusern, ohne das gehetzte Tempo von Paris oder London, plus schnelle Züge, die Budapest, Prag und Bratislava in nur ein, zwei Stunden bringen. Wien ist teuer für österreichische Verhältnisse, aber immer noch schonender für deinen Geldbeutel als Zürich oder München.
Stadtüberblick
Wien in Kürze
Kaiserstadt-Kultur zu Studipreisen, Wiens Semester-Transportticket für etwa 75 €, günstige Mensa-Mittagessen, Würstelstand-Nächte und Skitrips eine Stunde von der Vorlesung entfernt. Große ESN-Szene in Wien, Graz und Innsbruck.
- Monatsbudget
- €900–1,350
- Sprache
- Deutsch (österreichischer Dialekt)
- Beste Zeit
- Wintersemester läuft Oktober bis Ende Januar, Sommersemester März bis Ende Juni.
- Währung
- Euro (€)
- Nachtleben
- 4/10
- Sicherheit
- 5/10
Wien verbindet imperiale Grandezza mit einer der größten Studierendenschaften Europas, du bekommst also Weltklasse-Kultur bei einem machbaren Budget, in einer Stadt, die konstant die globalen Lebensqualität-Rankings anführt.
Partner & Vorteile
Geprüfte Wohnpartner und Studi-Vorteile in Wien — keine blinde Kaution, keine Geister-Vermieter. Schnapp dir einen, bevor es jemand aus deiner Gruppe tut.
Die Szene teilt sich zwischen imperial und alternativ. Im Sommer zieht's alle zu den Donaukanal-Bars und auf die Donauinsel zum kostenlosen Schwimmen und zu Open-Air-Festivals, im Winter wandert es zu den Gürtel-Bögen unter der U6-Linie und zum Bermudadreieck nahe dem Schwedenplatz. Das Erasmus Student Network organisiert wöchentliche Meet-ups, und die Uni-Mensa ist der Ort, an dem du bei einem billigen Mittagessen deine ersten Freunde findest.
- Schnapp dir eine Schorle und misch dich unter die Menge am Donaukanal an einem warmen Abend, nahe Flex und Tel Aviv Beach.
- Folg ESN Wien für ihre wöchentlichen Erasmus-Nights und vergünstigte Trips in die Alpen und Nachbarhauptstädte.
- Fürs Clubbing decken Grelle Forelle, Flex und Pratersauna Techno ab, während der Volksgarten die erste Adresse für eine schickere Nacht ist.
Wien liegt an der Spitze der österreichischen Preisklasse: plan mit grob 1.000 bis 1.400 Euro im Monat, sobald die Miete drin ist, sparsame Studierende in einer WG kommen aber näher an 950 heran. Dein bester Geld-Move ist das Semesterticket für rund 75 Euro fürs ganze Semester. Essen in einer Uni-Mensa kostet 5 bis 8 Euro, und ein halber Liter Bier kostet in einer normalen Bar 4 bis 5 Euro.
- Kauf das Semesterticket bei Wiener Linien (rund 75 Euro, wenn du unter 26 bist und in Wien gemeldet bist) statt der 365-Euro-Jahreskarte.
- Iss Mittag in jeder Mensa für 5 bis 8 Euro, Hofer und Lidl sind deutlich billiger als Billa oder Spar.
- Ein Zimmer in einer WG kostet 400 bis 650 Euro im Monat, ein Wohnheimzimmer über OeAD landet oft unter 400.
Wiens Wohnungsmarkt ist entspannter als Barcelonas, aber trotzdem lohnt sich früher Start. Die klassische Studentenoption ist eine WG, gefunden auf WG-Gesucht, oder ein subventioniertes Wohnheimzimmer, gebucht über einen Anbieter wie OeAD, home4students oder WIHAST. Vorsicht bei Vermietern, die eine Anzahlung verlangen, bevor du die Wohnung besichtigt hast, ein gängiger Betrug, der auf ankommende Studierende zielt.
- Durchsuch WG-Gesucht.de und die Facebook-Gruppe 'WG-Zimmer und Wohnungen Wien', auf Deutsch zu schreiben verdoppelt deine Antwortquote.
- Bewirb dich Monate im Voraus bei Wohnheimanbietern wie OeAD, home4students, WIHAST oder STUWO, wo Nebenkosten meist inklusive sind.
- Frag die Wien-Gruppe auf Studcasa, welche Bezirke zu deinem Campus passen, ein Zimmer in Favoriten an einer U1-Station schlägt ein billigeres mit 45 Minuten Pendelweg.
Das Netz der Wiener Linien aus fünf U-Bahn-Linien, Dutzenden Trams und einem dichten Busnetz bringt dich überallhin, und Nachtbusse plus 24-Stunden-Wochenend-U-Bahn decken die späten Stunden ab. Fast alles innerhalb der Ringstraße ist zu Fuß erreichbar, und die flache Innenstadt ist ein Traum zum Radfahren. Du wartest selten mehr als fünf Minuten auf eine Bahn.
- Fahr mit U-Bahn und Trams auf deinem Semesterticket, die U6 und die Tramlinien D, 1 und 71 sind die, die du am meisten nutzt.
- Leih dir ein WienMobil Rad oder nutz die flachen Radwege für kurze Strecken im Zentrum.
- Für späte Nächte bedeuten die N-Linien-Nachtbusse und die durchgehende Wochenend-U-Bahn, dass du nie ein Taxi brauchst.
Wiens Unis sind riesig: die Universität Wien ist eine der ältesten im deutschsprachigen Raum, die TU Wien ist die Top-Technikschule, und der Zaha-Hadid-Campus der WU Wien ist selbst schon ein Ziel. Vorlesungen können mit Hunderten von Studierenden unpersönlich wirken, und die Anmeldung für Seminare und Prüfungen über u:space oder TISS öffnet an festen Terminen und ist schnell voll, also stell dir einen Wecker.
- Meld dich in der Minute an, in der die Einschreibung auf u:space (Uni Wien) oder TISS (TU Wien) öffnet, beliebte Seminare sind innerhalb von Minuten voll.
- Die Hauptbibliothek der Uni und die WU-Bibliothek haben lange geöffnet und sind kostenlos, komm in der Prüfungszeit früh für einen Sitzplatz.
Das hängt komplett von deiner Nationalität ab. EU-/EWR- und Schweizer Studierende brauchen kein Visum, du meldest nur deine Adresse (den Meldezettel) beim örtlichen Magistrat innerhalb von drei Tagen nach Ankunft an, und wenn du länger als drei Monate bleibst, beantragst du eine Anmeldebescheinigung bei der MA 35, der Einwanderungsbehörde.
Nicht-EU-Studierende brauchen einen Aufenthaltstitel. Für ein Semester unter sechs Monaten ist das meist ein Visum D (nationales Visum); für ein volles Jahr ist es die Aufenthaltsbewilligung Studierende, die du normalerweise vor der Abreise bei einer österreichischen Botschaft beantragst. Rechne damit, Finanzmittel (etwa 600+ €/Monat), Krankenversicherung und dein Zulassungsschreiben nachzuweisen. Fang früh an, Termine und Bearbeitung dauern.
- EU/EWR/Schweiz — kein Visum; nur die Adresse anmelden (Meldezettel)
- Nicht-EU, unter 6 Monate — Visum D (nationales Visum)
- Nicht-EU, volles Jahr — Aufenthaltstitel (Aufenthaltsbewilligung Studierende)
- Mitbringen: Zulassungsschreiben, Finanznachweis (~600+ €/Monat), Krankenversicherung
Wiens Seele lebt in seinen Kaffeehäusern, wo du stundenlang an einer Melange nippen kannst, als zahlender Gast im Central, Sperl oder Prückel. Kulinarisch arbeite dich durch ein ordentliches Wiener Schnitzel, eine Käsekrainer vom Würstelstand spätnachts und ein Stück Sachertorte, dann geh in einen Heurigen in Grinzing für jungen Wein direkt vom Winzer.
- Mach ein langes Mittagessen am Naschmarkt, und geh für Lebensmittel zum billigeren, lokaleren Brunnenmarkt in Ottakring.
- Bestell eine 'Melange' (kein Latte) in einem traditionellen Kaffeehaus und beeil dich nicht, der Tisch gehört dir, solang du willst.
- Nimm im Herbst die Tram 38 zu einem Grinzinger Heurigen für Sturm, den trüben neuen Wein, und kalte Platten.
Wien ist in 23 nummerierte Bezirke geteilt, und die Nummer verrät dir den Vibe. Der 7. (Neubau) ist das kreative Herz aus Boutiquen, den Kopfsteinpflastergassen von Spittelberg und dem MuseumsQuartier, der 2. (Leopoldstadt) hat den Prater, den Karmelitermarkt und eine junge, gemischte Crowd, der 9. (Alsergrund) ist studentisch und nah am Hauptcampus. Grob gilt: je höher die Bezirksnummer, desto billiger die Miete.
- Neubau (7.) und Josefstadt (8.) für Cafés, Nachtleben und zentrale Lage, wenn auch teurer.
- Leopoldstadt (2.) und Favoriten (10.) für besseres Preis-Leistungs-Verhältnis mit schnellen U-Bahn-Verbindungen zum Campus.
- Alsergrund (9.), wenn du am Hauptstandort der Uni Wien studierst und quasi aus dem Bett in die Vorlesung rollen willst.
Wien ist eine der bestvernetzten Startrampen Mitteleuropas. Bratislava ist kaum eine Stunde entfernt, mit dem Zug oder dem Twin City Liner die Donau runter, Budapest und Prag sind einfache Wochenendtrips, und die Weinberge der Wachau und die Semmeringbahn liegen quasi vor der Haustür. OeBB-Regionaltickets machen Gruppen-Tagesausflüge absurd billig.
- Nimm den OeBB Railjet nach Salzburg (2,5h), Graz (2,5h) oder über die Grenze nach Budapest und Prag.
- Für einen Tagesausflug nimm den Zug oder ein Boot nach Krems und wander durch die Wachau-Weinberge, oder nimm den Bus in einer Stunde nach Bratislava.
- Teil dir ein OeBB 'Einfach-Raus-Ticket' mit Freunden für unbegrenzte Regionalzüge an einem Samstag, für ein paar Euro pro Person.
Wien belohnt dich, wenn du dich an seine vielen Regeln hältst. Meld deine Adresse beim Meldeamt innerhalb von drei Tagen nach der Ankunft an, denn du brauchst den Meldezettel für alles vom Bankkonto bis zur Verkehrskarte. Locals sind erst formell, tauen aber schnell auf, und ein gemurmeltes 'Grüß Gott' bringt dich weiter als 'Hallo'. Sonntags hat fast alles außer Restaurants zu, also shop am Samstag.
- Erledige deine Meldezettel-Anmeldung und eröffne ein Bankkonto (Erste Bank oder N26) in deiner ersten Woche, beides wirst du ständig gefragt.
- Fahrscheinkontrolleure in der U-Bahn sind häufig unterwegs und in Zivil, und eine Strafe fürs Schwarzfahren kostet 105 Euro.
- Deck dich am Samstag ein, denn fast jeder Supermarkt hat sonntags den ganzen Tag zu.
Erfahrungsberichte
So funktioniert’s
Drei Schritte. Null Stress.
Die Freundin, die den Austausch schon gemacht hat – kompakt verpackt. Kein Corporate-Onboarding, nur das, was wirklich hilft.
Wähl deine Stadt
Wähl deine Stadt aus allen verfügbaren aus — ein Tap, kein Account nötig.
Tritt deiner Gruppe bei
Spring in die Gruppe mit allen, die ans gleiche Ziel gehen. Vernetz dich mit ihnen und fang schon jetzt an, mit deinen zukünftigen Buddies zu chatten!
Komm sorgenfrei an
Schau dir den Stadt-Guide auf der Seite an und bereite dein Abenteuer stressfrei vor — alle Tipps, empfohlene Unterkünfte, gute Deals und Reviews von Studis, die schon da waren.
Community
25.000 Studis waren vor dir hier.
Studcasa ist der Gruppenchat fürs Auslandsabenteuer – Alumni-Guides, geprüfte Unterkünfte und Leute, die’s verstehen. Allergisch gegen Corporate, mit Liebe gebaut.
Deine Stadt wartet schon.
Tritt der Gruppe bei, umgeh die Betrüger, komm sorgenfrei an. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Corporate-Quatsch.
