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Stadtüberblick

Bern in Kürze

Ernsthaft, international und outdoorsy statt partyverrückt; kleinere Studiszene, groß bei Wandern, Skifahren und Lebensqualität.

Monatsbudget
€1,500–2,600
Sprache
Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch (regionsabhängig); Englisch weit verbreitet
Beste Zeit
Das Herbstsemester läuft Mitte September bis Dezember, das Frühjahrssemester Februar bis Juni; komm im Winter zum Skifahren oder im Frühling für die blühenden Alpen.
Währung
Swiss franc (CHF)
Nachtleben
3/5
Sicherheit
5/5
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Bern ist die entspannte Hauptstadt der Schweiz, eine UNESCO-Altstadt aus dem Mittelalter, eingewickelt in eine Flussschleife der Aare, wo Locals an heißen Tagen einfach flussabwärts treiben und die Alpen eine Stunde entfernt sind.

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Partner & Vorteile

Geprüfte Wohnpartner und Studi-Vorteile in Bern: keine blinde Kaution, keine Geister-Vermieter. Schnapp dir einen, bevor es jemand aus deiner Gruppe tut.

Wir stellen gerade noch geprüfte Partner in Bern zusammen. Frag in der Zwischenzeit die Bern-Gruppe nach den Wohnungs-Tipps, die Studierende gerade nutzen.

Die Schweizer Hauptstadt wird oft übersehen, und genau das macht ihren Charme aus: eine exquisit erhaltene Altstadt mit Arkaden, ein entspanntes Tempo und die türkisfarbene Aare, die mittendurch fließt. Kleiner und günstiger als Zürich oder Genf, mit einer soliden Uni und den Bergen des Berner Oberlands direkt vor der Tür. Das Leben hier ist ruhig, grün und wirklich lebenswert.

  • Eine UNESCO-Altstadt mit sechs Kilometern überdachten Arkaden zum Shoppen und Unterstellen
  • Ruhiger und erschwinglicher als Zürich, mit den Alpen und Interlaken eine Stunde entfernt

Das Länggasse-Viertel rund um die Uni ist das Studiviertel, voll mit günstigen Restaurants und Bars, während das alternative Lorraine für den bohemienhaften Touch sorgt. Das definierende Sommerritual ist das Aareschwimmen, treiben lassen vom Marzili-Bad durch die Stadt, wobei die Strömung stark ist und Locals genau wissen, wo sie rausklettern müssen. Das Nachtleben ist entspannt, aber freundlich.

  • Im Sommer die Aare runterschwimmen, beim Marzili oder Schwellenmätteli vor dem Wehr rauskommen
  • In der Länggasse und in Lorraine für Studibars und günstiges Essen abhängen
  • Die Bern-Studcasa-Gruppe fragen, wo sich die internationalen Studierenden treffen und in den wärmeren Monaten schwimmen

Bern ist nach jedem Maßstab teuer, aber etwas gnädiger als Zürich oder Genf, mit 1.500 bis 2.300 Euro im Monat als realistischem Budget inklusive Miete. Selbst kochen und bei Migros und Aldi einkaufen hält die Essenskosten im Rahmen, und eine Halbtax-Karte halbiert deine Reisekosten. Leitungswasser und Aareschwimmen sind wenigstens gratis.

  • Rechne mit ungefähr 650 bis 1.000 CHF für ein Zimmer, dein größter monatlicher Posten
  • Bei Aldi, Lidl und Migros einkaufen statt auswärts essen, was sehr teuer ist
  • Eine Halbtax-Karte holen, um Zug- und ÖV-Preise landesweit zu halbieren

WGs sind der Standard, konzentriert in der Länggasse nahe der Uni, in Breitenrain und Lorraine. Der Markt ist umkämpft, also fang deine Suche gut vor Semesterbeginn an und sei bereit, dich bei Zimmerbesichtigungsabenden vorzustellen, das ist hier gängige Praxis.

  • Auf WGZimmer.ch, Students.ch und beim Wohnungsbüro der Uni nach Zimmern suchen
  • Länggasse für die Nähe zum Campus, Breitenrain und Lorraine für Charakter und Preis-Leistung
  • Früh in der Bern-Studcasa-Gruppe posten, Zimmer sind zwischen den Semestern schnell weg

Die Trams und Busse von Bernmobil sind pünktlich und decken die kompakte Stadt im Libero-Tarif ab, und die Altstadt ist klein genug, um sie in zwanzig Minuten zu Fuß zu durchqueren. Bern ist bekannt fahrradfreundlich, mit Gratis-Fahrradverleih, und der Hauptbahnhof verbindet dich mit schnellen Zügen im ganzen Land.

  • Bernmobil-Trams und -Busse mit einem Libero-Abo nutzen, oder einfach das kompakte Zentrum zu Fuß erkunden
  • Ein Gratis-Leihrad an den Bern-rollt- oder PubliBike-Stationen holen
  • Die schnellen Bahnverbindungen ab Hauptbahnhof für Tagesausflüge nutzen

Die Universität Bern ist eine breit aufgestellte, renommierte Forschungsuni, stark in Medizin, Klimawissenschaft und Jura, ergänzt durch die Berner Fachhochschule (BFH). Unterrichtet wird hauptsächlich auf Deutsch, wobei manche Masterprogramme auf Englisch laufen. Das Herbstsemester geht von Mitte September bis Dezember, das Frühlingssemester von Februar bis Juni.

  • Die Universität Bern ist angesehen für Medizin, Klimaforschung und Jura
  • Die meisten Bachelor-Kurse laufen auf Deutsch, also die Sprache deiner konkreten Kurse checken

Die Schweiz gehört zu Schengen, aber nicht zur EU, dein Verfahren hängt also von deiner Nationalität ab. EU/EFTA-Studierende brauchen kein Visum; du reist frei ein und meldest dich dann innerhalb von 14 Tagen nach Ankunft bei deiner lokalen Gemeinde (Gemeinde/commune) an, um eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, mit Nachweis von Immatrikulation, finanziellen Mitteln und Versicherung.

Nicht-EU-Studierende müssen vor der Abreise ein nationales (D-)Langzeitvisum bei einer Schweizer Botschaft beantragen und es dann nach Ankunft bei der lokalen Gemeinde in eine Aufenthaltsbewilligung umwandeln. Du brauchst dein Zulassungsschreiben, Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, Unterkunft und Krankenversicherung. Die Bearbeitung kann acht bis zwölf Wochen dauern, also bewirb dich so früh wie möglich. Jeder muss die obligatorische Schweizer Krankenversicherung regeln oder eine Befreiung über EHIC oder gleichwertige Deckung bekommen.

  • EU/EFTA: kein Visum, melde dich innerhalb von 14 Tagen bei deiner Gemeinde an
  • Nicht-EU: beantrage ein nationales D-Visum bei einer Schweizer Botschaft vor der Ankunft
  • Bring Zulassungsschreiben, Finanznachweis, Unterkunft und Versicherung mit
  • Regel die Krankenversicherung früh, sie ist Pflicht oder braucht eine formelle Befreiung
  • Starte Nicht-EU-Anträge mindestens 3 Monate im Voraus, die Bearbeitung ist langsam

Lokale Spezialitäten sind die deftige Berner Platte und der Zwiebelkuchen, gegessen am Zibelemärit im November, und ja, Toblerone wurde hier erfunden. Ansonsten findest du Schweizer Klassiker wie Rösti und Fondue, und eine gemütliche Café-Kultur unter den Arkaden. Sonntags ist es ruhig, die Läden haben zu.

  • Eine deftige Berner Platte probieren, oder einen Zwiebelkuchen beim Zibelemärit im November
  • Durch die Arkaden schlendern und zum Bärenpark am Fluss, dann zum Rosengarten hoch für den Ausblick
  • Deine Einkäufe am Samstag erledigen, denn sonntags sind die Läden zu

Die Altstadt mit den Arkaden ist das historische, gut begehbare Herz. Die Länggasse ist das lebendige Studiviertel bei der Uni, Breitenrain (Breitsch) ist eine angesagte Wohngegend nördlich der Gleise, Lorraine ist alternativ und kreativ, und das Kirchenfeld auf der anderen Flussseite ist elegant und voller Museen.

  • Länggasse für Studileben direkt bei der Uni
  • Breitenrain für ein trendiges Wohngefühl mit guten Cafés
  • Altstadt, wenn du zwischen den mittelalterlichen Arkaden wohnen willst, auch wenn Zimmer rar sind

Berns zentrale Lage macht es zur perfekten Basis. Interlaken und die Jungfrau-Gipfel bei Grindelwald und Lauterbrunnen sind etwa eine Stunde mit dem Zug entfernt, der Thunersee beginnt zwanzig Minuten entfernt, und das Käse-und-Schloss-Dorf Gruyères ist neunzig Minuten weg. Luzern, Fribourg und Zürich sind alle innerhalb einer Stunde erreichbar.

  • Mit dem Zug in etwa einer Stunde nach Interlaken für die Gipfel und Seen der Jungfrau-Region
  • Gruyères besuchen wegen Schloss und Käserei, oder Thun an seinem See
  • Luzern, Fribourg oder Zürich in rund einer Stunde erreichen für einfache Tagestrips

Lerne, wo du aus der Aare raus musst, bevor du reinspringst, die Strömung ist trügerisch schnell, und schwimm nur, wenn du wirklich gut schwimmen kannst. Kauf dir sofort eine Halbtax-Karte, koch selbst, um die Schweizer Preise zu überleben, und erwarte nicht, dass sonntags irgendwas offen hat. Der Berndeutsche Dialekt ist sanft, braucht aber etwas Gewöhnung.

  • Nur in der Aare schwimmen, wenn du gut schwimmen kannst, und die Ausstiegsstellen vorher lernen
  • Bei Ankunft direkt eine Halbtax-Karte kaufen und selbst kochen, um die Kosten niedrig zu halten
  • Am Samstag Vorräte einkaufen, da die Läden sonntags zu haben

Guide zuletzt aktualisiert: Juli 2026

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