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Stadtüberblick

Linz in Kürze

Kaiserstadt-Kultur zu Studipreisen, Wiens Semester-Transportticket für etwa 75 €, günstige Mensa-Mittagessen, Würstelstand-Nächte und Skitrips eine Stunde von der Vorlesung entfernt. Große ESN-Szene in Wien, Graz und Innsbruck.

Monatsbudget
€900–1,350
Sprache
Deutsch (österreichischer Dialekt)
Beste Zeit
Wintersemester läuft Oktober bis Ende Januar, Sommersemester März bis Ende Juni.
Währung
Euro (€)
Nachtleben
4/5
Sicherheit
5/5
Austausch-ToolsWohnung findenErfahrungsberichte

Linz ist Erasmus im Easy-Modus: eine drittgrößte Stadt an der Donau, wo die JKU dir ein Wohnheimzimmer so gut wie garantiert, ein KI-fokussierter Campus dir echtes Englisch-Eintauchen bietet, und Wien, Salzburg und halb Mitteleuropa nur ein paar Zugstunden entfernt liegen.

🤝

Partner & Vorteile

Geprüfte Wohnpartner und Studi-Vorteile in Linz: keine blinde Kaution, keine Geister-Vermieter. Schnapp dir einen, bevor es jemand aus deiner Gruppe tut.

Wir stellen gerade noch geprüfte Partner in Linz zusammen. Frag in der Zwischenzeit die Linz-Gruppe nach den Wohnungs-Tipps, die Studierende gerade nutzen.

Linz ist Österreichs drittgrößte Stadt an der Donau, 1h15 bis 1h40 von Wien und rund eine Stunde von Salzburg entfernt. Die JKU ist eine junge Uni mit über 20.000 Studierenden und vier Fakultäten, gut angesehen in KI und Informatik, und mit nur 10 bis 20 Französischsprachigen unter 120 bis 400 internationalen Studierenden ist das Eintauchen wirklich englischsprachig.

  • Die JKU liegt an der Donau, 1h15 bis 1h40 von Wien und rund eine Stunde von Salzburg, eine wirklich zentrale Basis, um Österreich zu erkunden.
  • Die Uni ist gut angesehen in KI und Informatik, mit einem anspruchsvollen Security-Kurs auf Masterniveau und einer breiten Auswahl an IT-Modulen.
  • Nur 10 bis 20 Französischsprachige unter 120 bis 400 internationalen Studierenden bedeuten echtes Englisch-Eintauchen, keine französische Blase.

Das große wöchentliche Event ist das Mensa Fest jeden Donnerstagabend auf dem Campus, offen für alle 20.000 Studierenden für 5 bis 8 Euro Eintritt. Das soziale Leben dreht sich sonst um das Wohnheim Julius Raab Heim, mit Mentoren, Welcome-Dinners und WhatsApp-Gruppen für Skifahren, Wandern, Laufen, Fußball und Volleyball, die den Großteil des Spaßes organisieren, seit die JKU keinen ESN-Ableger mehr hat.

  • Tritt der Studcasa-Linz-Gruppe schon vor deiner Ankunft bei, dort werden Wohnheimleben, WhatsApp-Gruppen und Mensa-Fest-Pläne zuerst geteilt.
  • Geh jeden Donnerstag zum Mensa Fest, für 5 bis 8 Euro bekommst du die größte Studentennacht auf dem Campus.
  • Meld dich schnell für USI-Sport an, Plätze in beliebten Kursen und im Kletterzentrum zwei Minuten vom JRH sind innerhalb von Stunden weg.

Die Lebenshaltungskosten insgesamt liegen nah an Frankreich, wobei Essen etwas teurer und Verkehr deutlich günstiger ist. Plan 400 bis 500 Euro im Monat für die Miete im JRH ein (bis zu 498 Euro für ein Studio), 7 bis 8 Euro für ein Mensa-Essen, und rund 4 Euro für ein Bier in der Bar. Öffentlicher Verkehr mit dem Aktivpass kostet 16,70 bis 16,80 Euro im Monat.

  • Plan 400 bis 500 Euro im Monat für die Miete im JRH ein, plus eine Kaution von 500 Euro.
  • Hol dir sofort den Aktivpass, er senkt dein monatliches Tram- und Busticket auf rund 16,70 bis 16,80 Euro.
  • Hab Bargeld dabei: Abhebegebühren am Automaten liegen bei rund 4 Euro, der Automat im STUWO-Wohnheim ist aber kostenlos.

Wohnen ist Linz' stärkster Punkt: du bewirbst dich direkt über den Einschreibungsprozess der JKU, und ein Zimmer ist so gut wie garantiert. Das Julius Raab Heim (JRH), mit 900 bis 1.200 Zimmern auf 12 Stockwerken und 24/7-Rezeption, ist das Wohnheim für internationale Studierende, 10 bis 15 Minuten vom Campus und 5 Minuten von der Tram entfernt.

  • Bewirb dich fürs JRH direkt über die Einschreibung der JKU, keine separate Wohnungssuche nötig wie in den meisten Erasmus-Städten.
  • Wähl ein Zimmer ohne Kitchenette, wenn du in den Gemeinschaftsküchen leben willst, die Studcasa-Linz-Gruppe sagt, dort entstehen die echten Freundschaften.
  • Kauf dir ein gebrauchtes Küchenset von abreisenden Studierenden für unter 10 Euro, das JRH stellt keins zur Verfügung.

Hol dir den Aktivpass über deine Meldebestätigung im Rathaus (die Uni hilft dabei), er deckt dein monatliches Tram- und Busticket für 16,70 bis 16,80 Euro ab, plus Museumsrabatte. Vier Tramlinien teilen sich eine zentrale Strecke, vom JRH ins Zentrum dauert es 15 bis 20 Minuten. Am besten fliegst du nach Wien und nimmst dann den Direktzug, rund 23 Euro mit der Vorteilscard.

  • Kauf dir gleich bei der Ankunft die Vorteilscard Jugend für 19 Euro, sie zahlt sich schon bei einem einzigen Wien-Trip aus.
  • Flieg nach Wien statt zum Flughafen Linz, der abgelegen und schlecht angebunden ist, und nimm dann den Direktzug.
  • Trams fahren freitags und samstags die ganze Nacht, praktisch, um nach dem Mensa Fest oder den Clubs vom Zentrum zurückzukommen.

Kurse laufen über die Plattform KUSSS in 45-Minuten-Blöcken. Der lokale Trick ist, alle Kurse auf Montag bis Mittwoch zu legen für Vier-Tage-Reisewochenenden, das bedeutet aber dichte Prüfungsphasen mit 6 bis 8 Prüfungen, da die meisten Fächer bei 3 Credits gedeckelt sind. Gratis-Credits gibt es über einen Deutschkurs vor dem Semester und ein Cultural Sensitivity Training.

  • Leg Kurse auf Montag bis Mittwoch für lange Wochenenden, wähl aber Kurse mit laufender Hausaufgabenbewertung, um eine brutale Prüfungswoche zu vermeiden.
  • Belege den Deutschkurs vor dem Semester und das Cultural Sensitivity Training, einfache Credits im Wert von bis zu 8 ECTS zusammen.

Das hängt komplett von deiner Nationalität ab. EU-/EWR- und Schweizer Studierende brauchen kein Visum, du meldest nur deine Adresse (den Meldezettel) beim örtlichen Magistrat innerhalb von drei Tagen nach Ankunft an, und wenn du länger als drei Monate bleibst, beantragst du eine Anmeldebescheinigung bei der MA 35, der Einwanderungsbehörde.

Nicht-EU-Studierende brauchen einen Aufenthaltstitel. Für ein Semester unter sechs Monaten ist das meist ein Visum D (nationales Visum); für ein volles Jahr ist es die Aufenthaltsbewilligung Studierende, die du normalerweise vor der Abreise bei einer österreichischen Botschaft beantragst. Rechne damit, Finanzmittel (etwa 600+ €/Monat), Krankenversicherung und dein Zulassungsschreiben nachzuweisen. Fang früh an, Termine und Bearbeitung dauern.

  • EU/EWR/Schweiz, kein Visum; nur die Adresse anmelden (Meldezettel)
  • Nicht-EU, unter 6 Monate, Visum D (nationales Visum)
  • Nicht-EU, volles Jahr, Aufenthaltstitel (Aufenthaltsbewilligung Studierende)
  • Mitbringen: Zulassungsschreiben, Finanznachweis (~600+ €/Monat), Krankenversicherung

Hofer ist der günstigste Supermarkt, fünf Minuten vom Wohnheim, mit Billa und dem teureren Winkler Markt in der Nähe; nur der Spar am Bahnhof hat sonntags geöffnet. In Restaurants ist Wasser nie gratis, auch nicht in der Karaffe, und es gibt kein Brot, Trinkgeld bleibt aber freiwillig. Verpass nicht die Linzer Torte, das Wahrzeichen der Stadt aus Frucht und Zimt.

  • Kauf bei Hofer für die günstigsten Einkäufe ein, und deck dich samstags ein, da sonntags fast alles geschlossen hat außer dem Spar am Bahnhof.
  • Probier die Linzer Torte, das eigene Gebäck der Stadt, dazu Schnitzel, Käsekrainer und Kaiserschmarrn.
  • Klopf am Ende der Vorlesung auf den Tisch, um dem Professor zu danken, das ist der lokale Brauch, kein Witz.

Linz hat eigentlich keine richtigen Stadtviertel, sondern drei studentische Pole. Der JKU-Campus und die Wohnheime liegen im ruhigen, grünen Nordosten am Rand der Landschaft, mit einem Badesee 15 Minuten entfernt. Das Zentrum rund um den Hauptplatz hat die Bars, Clubs und die Ars Electronica, 15 bis 20 Minuten mit der Tram entfernt, der Bahnhof liegt noch etwas weiter draußen.

  • Wohn im JRH nah am Campus für die ruhige, grüne Seite von Linz, mit einem Badesee 15 Gehminuten entfernt.
  • Fahr zum Hauptplatz und ins Zentrum, 15 bis 20 Minuten mit der Tram, für Bars, Clubs ab Donnerstag und die Ars Electronica.
  • Fühl dich überall nachts sicher beim Gehen, das Sicherheitsgefühl in Linz ist fast total, sogar spät abends am Bahnhof.

Linz liegt fast im Zentrum Europas, das macht Wochenendtrips einfach: Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Hallstatt und die Seen des Salzkammerguts sind alle erreichbar, dazu München, Prag, Budapest, Bratislava, Zagreb und Ljubljana. Hin- und Rückfahrten nach Budapest kosten mit dem Zug unter 20 Euro, und Flixbus- oder Ryanair-Kombis halten die meisten europäischen Städtetrips unter 100 Euro.

  • Nimm den Zug nach Budapest für unter 20 Euro hin und zurück, eines der besten Preis-Leistungs-Ziele ab Linz.
  • Nutz Wien als deinen Referenz-Ryanair-Flughafen für günstige Städtetrips durch Europa.
  • Besuch die Seen des Salzkammerguts (Gmunden, Traunkirchen, Sankt Wolfgang) neben dem touristischeren Hallstatt.

Beantrag den Aktivpass bei deiner Meldebestätigung im Rathaus und kauf gleich bei Ankunft die 19-Euro-Vorteilscard Jugend. Hab Bargeld für die rund 4 Euro Automatengebühren dabei, und prüf deinen französischen Handyvertrag, die meisten schneiden ungefähr nach vier Monaten ab. Kauf samstags ein, da sonntags fast alles zu hat, und denk an die doppelte Meldung im Rathaus, bei Ankunft und bei Abreise.

  • Hol dir Aktivpass und Vorteilscard Jugend in deiner ersten Woche, beide zahlen sich schnell aus.
  • Achte auf deinen französischen Handyvertrag, manche Anbieter kappen das Roaming nach rund vier Monaten.
  • Denk an beide Meldungen im Rathaus, bei Ankunft und vor der Abreise, die Rezeption im JRH erledigt beide für dich.
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